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Erzieher Jobs - vielfältig, flexibel und anspruchsvoll

Der Job eines Erziehers ist vielfältig wie kaum ein anderer. Solche Fachkräfte begleiten Menschen von Kindesalter über Erwachsenenalter bis in das Rentenalter und unterstützen sie bei allen Lebenssituationen. Gerade wenn es um schwierige Lebenslagen geht wie beispielsweise familiäre oder soziale Probleme, sind sie erste Ansprechpartner und leisten Hilfe, indem wertvolle Tipps geben oder Konflikte zu entschärfen versuchen. In Kindergärten und Schulen finden Erzieher typischerweise ihr gewünschtes Tätigkeitsfeld. Dabei koordinieren Sie die Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonal, Eltern und Kindern und sorgen für ein gutes soziales Klima.
Auch in Krankenhäusern und Betreuungseinrichtungen helfen sie Patienten besondere Situation zu verarbeiten. Nicht selten sind aktive pädagogische Maßnahmen ein wesentlicher und nicht zu unterschätzender Bestandteil der ganzheitlichen Therapie. In der Tourismusbranche sind Erzieher und Sozialpädagogen zunehmend mehr tätig. Denn auch Freizeit ist ein aktiver Bestandteil des Lebens und sollte daher gut organisiert sein, damit Erholung und Entspannung tatsächlich gelingt. Daher engagieren immer mehr Hotels oder Herbergen Sozialpädagogen, damit sie beispielsweise Kinder, Jugendliche, aber auch Senioren im Urlaub betreuen. Sie planen und organisieren Freizeitveranstaltung und sorgen für einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Urlaub - Jobs und Stellenangebote für Erieher findet man auf auf vielen Jobportalen wie z.B. erzieherjob.de

Welche Fähigkeiten sollte ein Erzieher mitbringen?

Die Grundvoraussetzung für den Job eines Erziehers sind ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten. Dazu gehört die Fähigkeit sich sowohl mündlich als auch schriftlich klar und unmissverständlich auszudrücken, in Kombination mit professioneller und freundlicher Körpersprache. Doch kommunizieren bedeutet nicht nur sich selbst ausdrücken, sondern auch anderen zuzuhören. Dies setzt auch voraus, dass der Kommunikationsstil an die Bedürfnisse und Besonderheiten der jeweiligen Kontaktperson angepasst werden muss.
Im Umgang mit schwierigen Lebenssituationen müssen Sozialpädagogen oft viel Geduld zeigen. Es wird nicht selten vorkommen, dass mit den zu betreuenden Personen lange und teilweise fruchtlose Gespräche geführt werden müssen, bis eine Besserung erreicht wird. Dabei sollte ein Erzieher stets ruhig und professionell auftreten und seine Emotionen unter Kontrolle halten.
Erzieher sollten außerdem die Fähigkeit besitzen, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, um Probleme aus deren Perspektive zu betrachten. Dies bedeutet auch, dass entsprechende Kontaktpersonen auch zu Hause besucht werden müssen, damit ein besseres Bild über die Lebenssituation entstehen kann.

Wie kann man Erzieher werden?

Um Erzieher zu werden, ist in der Regel der Besuch einer weiterbildenden Einrichtung unabdingbar. Dies kann beispielsweise eine Fachschule für Sozialpädagogik sein. Die notwendigen praktischen Erfahrungen können direkt beim jeweiligen Arbeitgeber erworben werden. Nach einer erfolgreich absolvierten Prüfung darf sich der Auszubildende als staatlich anerkannter Erzieher bezeichnen. Danach findet ein einjähriges Berufspraktikum, ein sogenanntes Anerkennungsjahr, statt. Ein anderer Weg zu diesem Beruf führt über ein Studium an der Universität bzw. Fachhochschule. Dies kann entweder im Rahmen eines einfachen oder dualen Studiums stattfinden. Durch eine gezielte Spezialisierung im Master kann sich der Studierende einen Schwerpunkt aussuchen, welcher die Grundlage für sein späteres berufliches Tätigkeitsfeld bildet. Während ausgebildete Erzieher meist allgemeine erzieherische Aufgaben übernehmen, sind diplomierte Sozialpädagogen eher in speziellen Einrichtungen tätig bzw. können komplexere Aufgaben übernehmen. Dies spiegelt sich natürlich im Gehalt wieder, vor allem weil einige Schwerpunkte wie Suchthilfe oder Sozialarbeit in der Justiz höhere Anforderungen an das Personal stellen.